Begleiter_Innen

Wer begleitet Sie?

Die Begleiterinnen und Begleiter der Online-Exerzitien sind durch ihre Ausbildung, durch ihre berufliche Tätigkeit, durch ehrenamtliches Engagement und Erfahrung, insbesondere durch Erfahrung in Beratung oder Begleitung für diese Aufgabe qualifiziert. Vor allem aber ist ihnen der christliche Glaube und dessen Vertiefung ein existentielles Anliegen, obwohl sie selbst immer wieder auf der Suche sind. Mit Gebet und geistlichem Leben, zumal mit ignatianischer Spiritualität sind sie vertraut.

Viele der Begleitenden sind Ordensleute (vor allem Jesuiten und Schwestern der Congregatio Jesu - CJ) oder in pastoralen Berufen der Kirche tätig.

Alle Begleiterinnen und Begleiter nehmen diese Aufgabe neben ihrer beruflichen Tätigkeit ehrenamtlich wahr. Daher wechseln sie sich bei der Begleitung zu den verschiedenen Terminen von Online-Exerzitien ab und übernehmen bei einem Kurs in der Regel nur ein oder zwei Begleitungen.  Auf dieser Seite stellt sich nun unser ganzes Team vor. Darüber hinaus springen hier und da Einzelne auch nur ausnahmsweise ein.

Unsere Begleiter_Innen stellen sich vor

Gunter Bös

Jahrgang 1963, verheiratet in einer deutsch-italienischen Ehe, eine Tochter; Studium der Klassischen Philologie und Promotion in Katholischer Theologie. Beruflich seit 1991 operative Tätigkeiten, Stabsfunktionen und Projektmanagement in der Wirtschaft, derzeit in der Personalleitung eines Unternehmens. Mitglied in der Gemeinschaft Christlichen Lebens (GCL), Ausbildung für Exerzitien und geistliche Begleitung bei SJ/GCL.

"Gott in allen Dingen suchen und finden" (Ignatius) - auch und gerade in den scheinbaren Banalitäten des Alltags in Familie, Beruf, Freizeit, das ist für mich eine Übung, die täglich immer wieder neue Überraschungen bereithält. Gerne möchte ich auch andere Menschen dabei begleiten.

Gudula Bonell CJ

Ich bin Sr. Gudula Bonell und Mitglied der Congregatio Jesu. Mein über 50-jähriges Ordensleben war immer spannend und abwechslungsreich, denn es hat mich im Dienst der Sendung vor die verschiedensten Herausforderungen gestellt. Während der 12 Jahre in Rumänien, wo ich als Formatorin am Wiederaufbau der dortigen CJ–Gemeinschaften mitarbeiten durfte, konnte ich in Wien bei P. Stefan Hofer SC die Exerzitienleiterausbildung machen. Eine weitere wichtige Erfahrung waren für mich die 10 Jahre in der ehemaligen DDR in Thüringen, wo ich vor allem in der Klinikseelsorge lernte, als Mensch beim Menschen von heute zu sein, mit ihm ein Stück Weg zu gehen, Freude und Hoffnung, Trauer und Angst mit ihm zu teilen. Seit Herbst 2019 bin ich neben meiner Aufgabe in der Ordensgemeinschaft in die Sorge für traumatisierte Flüchtlingsfrauen mit Kindern eingebunden, die in einer von unserer CJ angemieteten kleinen Gemeinschaftsunterkunft leben. „Das Ohr am Herzen Gottes und die Hand am Puls der Zeit". – Diese Maxime des ehemaligen Abtes von Einsiedeln Martin Werlen ermutigt mich, beides täglich neu zu üben.

Jörg Dantscher SJ

1941 in Greifswald geboren und in München aufgewachsen habe ich den Jesuitenorden als Schüler und dann als Student in München kennengelernt. 1963 trat ich in den Orden ein, machte die übliche Ausbildung mit Philosophie und Theologie in Pullach, München, Frankfurt und Tübingen. Dazwischen unterrichtete ich Mathematik und war Erzieher im Kolleg St. Blasien. Als Mitarbeiter und später in der Leitung des Heinrich Pesch Hauses in Mannheim, Ludwigshafen und des C.Pirckheimer-Hauses in Nürnberg war ich sehr gerne in der Bildungsarbeit, 1987 bis 2003 in der Ordensleitung und –verwaltung in München und schließlich zehn Jahre Pfarrer im Bankenviertel in Frankfurt. Seit 2014 arbeite ich in Nürnberg in unserer Missionszentrale mit.

Mein Leben lang habe ich sehr verschiedene Gruppen und Einzelne bei Exerzitien begleitet, in den letzten 15 Jahren auch in der Form der Exerzitien im Alltag.

Ludwig Dehez SJ

Ich bin Jahrgang 1948 und schon seit über 50 Jahren Jesuit. Nach mehreren Stationen in Franken, Berlin oder auch Trier, lebe ich nun in Köln im Friedrich Spee Haus. Dort unterstütze ich als Minister der Kommunität meinen Oberen.

Von 1990 - 1992 konnte ich an einer Ausbildung für Exerzitienbegleitung und Geistliche Begleitung teilnehmen und begleite seither jährlich immer wieder Exerzitienkurse oder Einzelexerzitien.  

Rüdiger Funiok SJ

Jahrgang 1942, Gymnasium in Augsburg (dort in der GCL); 1962 Eintritt in den Jesuitenorden; 1973 Priesterweihe in München, Promotionsstudium in Pädagogik, Teilnahme an einem Exerzitienleiterseminar.

Ab 1981 Dozent und elf Jahre später Professor für Erwachsenenpädagogik und Kommunikationswissenschaft an der Hochschule für Philosophie in München, 2010 emeritiert.

Nun ist er Beauftragter für spirituelle Angebote an der Hochschule.

Sabine Gautier

Jahrgang 1980, verheiratet, zwei Kinder (2003 und 2008), aufgewachsen im Emsland, bin ich nach dem Abitur ins Theologiestudium nach St. Georgen in Frankfurt am Main gegangen. Seit 2006 arbeite ich als Pastoralreferentin im Bistum Osnabrück: bis 2017 in der Frauenseelsorge und in einer Pfarrei. Seit Februar 2017 in der Citypastoral in Bremen.

Die ignatianische Spiritualität ist mir im Studium ans Herz gewachsen. Die Frage nach der „Unterscheidung der Geister“ hat mich in vielen Lebenssituationen begleitet und die Aussage des Hl. Ignatius, dass Gott in allen Dingen zu finden ist. Diese Aussage ist Anspruch und Wirklichkeit zugleich. Lässt zweifeln und sich freuen, denken und glauben und befragt auch immer wieder meine Einstellung zum Leben und zu meinen Mitmenschen.

Heribert Graab SJ

Geboren wurde ich 1933 in Krefeld. 1953 bin ich in die Gesellschaft Jesu eingetreten. Nach der Ausbildungs- und Studienzeit war ich dann 20 Jahre  Jugendseelsorger in der Katholischen Studierenden Jugend (KSJ) und im Erzbistum Köln, sowie Leiter eines Jugendzentrums. Darüber hinaus habe ich in dieser Zeit Exerzitien für verschiedene Zielgruppen, vor allem Schüler(innen) und junge Erwachsene angeboten. Anschließend war ich 22 Jahre lang Pfarrer einer Innenstadtgemeinde und Cityseelsorger in Göttingen. Mittlerweile bin ich im Ruhestand, betätige mich aber in verschiedenen pastoralen Engagements.

Manfred Grimm SJ

Manfred Grimm SJ, geboren 1992, ist gelernter Drucker. Das Abitur machte er auf dem zweiten Bildungsweg im Spätberufenenseminar St. Matthias in Wolfratshausen (Waldram).

Nach seinem Abitur ist er in das Noviziat der Geselschaft Jesu eingetreten. Nachdem er 2017 seine ersten Gelübde abgelegt hat, studiert er nun Philosophie und Kunstgeschichte in München.

Bernhard Grom SJ

Geboren bin ich 1936 in Tiengen/Südbaden. 1955 trat ich in die Gesellschaft Jesu ein. Nach Abschluss meiner Studien unterrichtete ich an der Hochschule für Philosophie in München Religionspädagogik und Religionspsychologie und war in der Weiterbildung von Religionslehrkräften tätig. Exerzitien gab ich zunächst für Schwesterngemeinschaften und Studierende, konzentrierte mich dann aber für einige Jahre auf Besinnungstage für Schulklassen. In den letzten Jahren gab ich einige Male Studierenden unserer Hochschule Exerzitien im Alltag und begleitete Frauen und Männer, die für diese Aufgabe ausgebildet werden. Im Übrigen arbeite ich in einem Münchner Pfarrverband als Seelsorgsmithilfe und bin Seelsorger in einem Hospiz.

Sr. Veronika Häusler

Geboren 1968 in Meitingen (Landkreis Augsburg), 1988 Abitur, Eintritt in die Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul in Augsburg. Ausbildung zur Krankenschwester und Tätigkeit in der Klinik, Studium Pflegemanagement an der KSFH München, Tätigkeit als Pflegedienstleitung; berufsbegleitend Studium Angewandte Theologie und Caritaswissenschaften (Passau).

Tätigkeit als Referentin an der Diözesanstelle Berufe der Kirche Augsburg; Grundkurs Geistliche Begleitung und Ausbildung in der Exerzitienbegleitung. Aktuell tätig als Pastorale Mitarbeiterin in einer Pfarrei und als Generalsekretärin in der eigenen Gemeinschaft.

Petra Hiemetzberger CJ

Petra Hiemetzberger CJ wurde 1949 geboren. Ende der 1960er Jahre ist sie in die Schwesterngemeinschaft Congregatio Jesu eingetreten. Sie studierte Religionspädagogik und machte Ausbildungen zur Exerzitienleiterin und geistlichen Begleiterin.

13 Jahre lang wirkte Sr. Petra Hiemetzberger CJ im Kardinal-König-Haus in Wien, leitete dort unter anderem den Bereich "Spiritualität und Exerzitien". Nun lebt sie in Deutschland und leitet die Schwesternkommunität in Bad Reichenhall.

Eugen Hillengass SJ

Geboren wurde ich 1930 in Frankfurt am Main. 1950 trat ich in die Gesellschaft Jesu ein. An die übliche Ordensausbildung schloss sich ein Studium der Betriebswirtschaftslehre mit Abschluss an. Gleichzeitig arbeitete ich einige Jahre als Sozius des Provinzials in München. Von 1971 bis 1993 war ich in Rom Genralökonom des Ordens. Anschließend baute ich als Geschäftsführer Renovabis, die Solidaritätsaktion der deutschen Katholiken mit den Menschen in Mittel- und Osteuropa, auf und leitete sie bis 2002. Dann war ich bis zum Jahresende 2009 Leiter Projektförderung der Deutschen Provinz der Jesuiten. Seitdem arbeite ich bei der Projektförderung nur noch mit, besonders für Erbschaftsfragen und damit zusammenhängenden Themen. Seit der Priesterweihe 1962 habe ich Exerzitien und andere Geistliche Besinnungen in Kursen und einzeln für Jugend, Männer, Frauen, Ordensleute und Priester begleitet.

Gundikar Hock SJ

Geboren 1936 und aufgewachsen in Berlin. Nach dem Abitur Studium der Romanistik und Latein an der FU Berlin und in Paris. 1962 Eintritt in das Noviziat der Jesuiten. Nach der Ausbildung (Philosophie- und Theologiestudium in München-Pullach und Frankfurt Sankt Georgen 1969 Priesterweihe.

Tätigkeiten: Mitarbeit in der action 365 (Darmstadt und Frankfurt); Krankenhausseelsorger in Göttingen; eigene Fortbildung als Meditations- leiter; Ausbildung von Exerzitienbegleitern; Spiritual am Priesterseminar in Hildesheim; gleichzeitig geistliche Begleitung und Exerzitientätigkeit. Immer wieder als Schriftsteller tätig. Hier vor allem von Interesse: Ignatianische Impulse, Band 16, "Vom Feuer ergriffen. Gebete aus dem Geist der Exerzitien." Echter Verlag GmbH, 2006

Josef Huber

Jahrgang 1952, verheiratet seit 1980, drei Kinder und zwei Enkel. 1972 Abitur; anschließend Studium der Theologie (Dipl.), der Allg. Pädagogik (M.A.), der Sozialkunde (Staatsex.) und der Philosophie (v. a. der Ethik). Seit 1978 war ich tätig im Bereich der Pädagogik, von 1979 bis 2016 war ich Lehrer und später Fachbetreuer an Beruflichen Schulen mit verschiedenen Unterrichtsfächern.

1998 absolvierte ich die Ausbildung für Exerzitien und geistliche Begleitung bei GIS. Seit dieser Zeit begleite ich Menschen bei Exerzitien und auf ihrem geistlichen Weg. Mittlerweile bin ich pensioniert und bilde Ethiklehrer in vielen Bereichsethiken aus. Seit meiner Jugendzeit wirke ich in Gruppen der Gemeinschaft Christlichen Lebens mit, habe für die GCL auch Kurse und Exerzitien abgehalten. Seit 2016 begleite ich Online-Exerzitien. Mir ist es ein großes Anliegen, Menschen zuzuhören, sie zu verstehen und zu versuchen ihnen zu helfen.

Martin Klinkosch

Jahrgang 1983 (Ravensburg, Baden-Württemberg), verheiratet.

Nach Abitur und Zivildienst in einem Hospiz habe ich in Frankfurt a. M. und München katholische Theologie und Philosophie studiert, und war ein Jahr lang Mitglied der kontemplativen Hausgemeinschaft von Haus Gries (Oberfranken). Nach einer Tätigkeit  als Wissenschaftlicher Mitarbeiter in Frankfurt a. M. promoviere ich momentan  im Rahmen eines Forschungsprojektes über ein religionsphilosophisches Thema.

Exerzitien und Gebet in all seinen konkreten Formen bringen uns mit unserem Lebensquell in Verbindung und sind ein inneres Atmen.

Markus Laier SJ

Jahrgang 1934, seit 1953 Jesuit und seit 1965 Priester. Aufgabenbereiche seitdem: 20 Jahre Lehrer am Jesuitenkolleg Sankt Blasien (Religion, Mathematik und Sport), seit 1986 freigestellt für Exerziten, Geistliche Begleitung und Meditation. Ausbildung als Lehrer für Eutonie („Rhythmus-Atem-Bewegung“). Von 2009-2018 Oberer der Jesuitenkommunität Pedro Arrupe in Unterhaching, sowie Seelsorger und Kirchenrektor im Altenwohnheim der Barmherzigen Schwestern. Da standen Glaubensgespräche mit den Senioren an erster Stelle. Seit Herbst 18 bin ich hier im Berchmanskolleg als „Kooperator”, d.h. ich springe ein für den Gottesdienst bei verschiedenen Schwestern oder in der Klinik, vor allem bin ich gern und öfters im Sprechzimmer zu St. Michael, wo immer viel „Betrieb“ herrscht.

Jonas Linz SJ

Ich bin Jahrgang 1993 und komme aus dem Frankenland. Bevor ich 2016 in den Jesuitenorden eingetreten bin, habe ich Agrabiologie studiert.

Nach dem Noviziat bin ich nun nach München gezogen, lebe hier in einer Kommunität für junge Jesuiten und studiere an der Münchener Jesuiten-Hochshcule für Phiolospie.

Ich freue mich jetzt darauf, mit den Online-Exerzitien ein wenig Begleit-Erfahrung sammeln zu können.

 

Fabian Loudwin SJ

Geboren bin ich 1980. Ich habe Zivildienst in einer Hochschulgemeinde gemacht, anschließend in einem Jahr Griechisch und Hebräisch nachgelernt, um dann Theologie in Tübingen zu studieren. 2005 bin ich in den Jesuitenorden eingetreten. Nach dem Noviziat und den ersten Gelübden habe ich für zwei Jahre Philosophie in München studiert. Danach arbeitete ich zwei Jahre in der verbandlichen Jugendarbeit und der Schulseelsorge des Canisiuskollegs in Berlin mit. Darauf folgten vier Jahre des Theologiestudiums in Madrid, Spanien. Seit meiner Priesterweihe im Herbst 2015 bin ich in der Frankfurter Sankt Ignatiusgemeinde tätig.

In den Exerzitien ist es für mich immer wieder neu wichtig, meine persönliche Beziehung zu Gott erneuern, zu vertiefen und ihn immer wieder neu kennen zu lernen.

Beate Neuberth CJ

Als überzeugte Fränkin bin ich – Sr. Beate Neuberth CJ, 77 Jahre jung – nach 12 Jahren im „Ausland“ (Niedersachsen und Rheinland-Pfalz) nach Bamberg zurückgekehrt. Sehr dankbar bin ich für die reichen Erfahrungen in Hannover und Mainz. Jetzt bin ich froh, dass ich keine Leitungsverantwortung mehr habe. Einen Teil meiner Zeit verbringe ich als begeisterte Initiatorin der Kirchenpräsenz in unserer Institutskirche; weiterhin übertrage ich Archivbücher in der deutschen Schrift in den Laptop und hüte unsere Pforte.

Von Haus aus bin ich Volksschullehrerin, hatte die Gnade den Exerzitienleiterkurs bei IMS zu absolvieren. Einzelexerzitien begleite ich sehr gerne; Online-Exerzitien sind neu für mich, bin jedoch neugierig auf diese neue Erfahrung.

Christiane Paar

Geboren 1969 in Siegen, Studium der Anglistik, Germanistik, kath. Theologie und Deutsch als Fremdsprache in Siegen und Bonn, Volontariat und Anstellung im Buchhandel, lange Jahre Unterrichtstätigkeiten im Bereich Deutsch als Fremdsprache (besonders Integrationskurse), seit 2017 Fachbereichsleiterin für Deutsch an einer Volkshochschule.

Ich bin verheiratet, habe zwei Kinder (geb. 2001 und 2004) und lebe im Rheinland bei Bonn. Seit 2012 bin ich Gefährtin der Congregatio Jesu. (Die Gefährtinnen sind eine Laiengemeinschaft des Ordens).

Die ignatianische Spiritualität habe ich 2008 kennengelernt. Dass sie alltagstauglich und tief zugleich ist, schätze ich sehr als Wegmarken meiner eigenen Glaubenssuche. Seit einigen Jahren begleite ich regelmäßig Exerzitien im Alltag.

Felix Polten

Geboren wurde ich 1983 in Frankfurt am Main. Nach Abitur und Zivildienst begann ich das Theologiestudium an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen. Nach dem Diplom trat ich 2010 in das Noviziat der Gesellschaft Jesu ein, anschließend arbeitete ich zwei Jahre in Berlin am Canisius Kolleg. Daran schlossen sich zwei Jahre beim Jesuiten Flüchtlingsdienst in der Demokratischen Republik Kongo und in Berlin an. Ende 2016 bin ich aus der Gesellschaft Jesu ausgetreten und arbeite nun als Lehrer für Katholische Religion in Berlin.

Seit meinem Studium mache ich selbst Exerzitien, und seit meiner Zeit am Canisius Kolleg begleite ich verschiedene Formen von Exerzitien, so auch die Online-Exerzitien. Exerzitien als geschenkte Zeit mit Gott waren für mich immer sehr wichtig, wie es generell das Gebet als Zeit mit Gott ist. Beten hat für mich viel mit Erinnerung zu tun. Erinnerung an meine Familie und meine Heimat, wenn ich abends das Gute-Nacht-Gebet bete, das mir meine Eltern als Kind beigebracht haben. Erinnerung an die Gemeinschaft der Schwestern und Brüder im Herrn über die eigenen Familienbande hinaus, wenn ich das Vater unser bete. Erinnerung an die Anliegen meiner Mitmenschen und der Menschheit als ganzer im Bitt- und Segensgebet. Erinnerung an Jesus Christus, und wo und wie er gelebt hat, in der Betrachtung. Erinnerung an die Wohltaten Gottes, die er mir schenkt und weiterhin schenken möchte im Examen. Gebet als Erinnerung, dass ich mein Leben nicht alleine lebe, sondern Gott es mit mir lebt; und durch die Erinnerung den Alltag von dieser Erinnerung durchdringen lassen in der Hoffnung, dass dieser selbst zum Gebet wird und ich in ihm selber zur Erinnerung an Gott und seine Verheißung werde.

Karin Reinmüller

Ich bin 1967 geboren, bin verheiratet, habe Physik studiert und arbeite als Software-Ingenieurin in einem Unternehmen in der Schweiz. Ab Frühjahr 2011 studiere ich dazu noch in Teilzeit Theologie.

Die Sehnsucht nach Gott, sowie Ignatius und seine Weise, Gott näher zu kommen, lassen mich seit langem nicht los. Weil ich glaube, dass Gott sich von jeder (und jedem) gern finden lassen möchte, begleite ich gerne die Online-Exerzitien.

Elaine Rudolphi

Jahrgang 1970. Theologin, virgo consecrata und immer noch neugierig auf den je größeren Gott.

Nach vielen Jahren Tätigkeit auf der Europaebene des Jesuitenordens in Brüssel, arbeite ich zZ in einer norddeutschen Großstadt in der Seelsorge und Erwachsenenbildung.

Mir ist wichtig, daß Menschen Gott suchen und finden können. Exerzitien sind in Ignatius' eigenen Worten da „doch das Allerbeste, was ich in diesem Leben denken, verspüren und verstehen kann“, wenn es darum geht, die Gottesspur im eigenen Leben zu suchen, zu finden, wachsen und vertiefen zu lassen.

Angelika Scholz

Im Oktober 1967 wurde ich im Rheinland geboren und wuchs dort auch auf. Nach dem Abitur studierte ich in Bonn und Freiburg katholische Theologie und Französisch. Seit Ende der 90er Jahre lebe ich in Oberschwaben, wo ich als Lehrerin an einem Gymnasium arbeite und seit einigen Jahren auch in der Aus- und Fortbildung von Religionslehrerinnen und -lehrern tätig bin. Ich bin alleinstehend.

Während meines Studiums lernte ich in der Hochschulgemeinde ignatianische Exerzitien kennen. Heute - nach zwanzig Jahren regelmäßigen Exerzitien - fasziniert es mich immer noch neu, Gott in allen Dingen, in meinem Alltag mit Arbeit und Beziehungen, in meinem Glück aber auch in den dunklen Seiten meines Lebens zu suchen und zu finden. Im Jahr 2002/2003 habe ich eine Ausbildung zur Begleitung von Exerzitien im Alltag gemacht und seitdem immer wieder an unterschiedlichen Orten Menschen auf ihrer je eigenen Suche nach Gott in ihrem Leben begleitet.

Robert Seidler

Ich (Jahrgang 1970) wurde an den Theaterhochschulen Frankfurt und Rotterdam zum Bühnentänzer (mit Nebenfach Schauspiel) ausgebildet.  Schon früh wollte ich auf diese Weise innere Prozesse sichtbar über meinen Körper auf die Bühne bringen. Es folgten einige Engagements an deutschen Theatern (zuletzt Staatstheater am Gärtnerplatz). Wegen gesundheitlichen Problemen musste ich im 30. Lebensjahr die Bühnenkariere aufgeben und bin seither Physiotherapeut für chirurgisch versorgte Patienten einer Klinik, Lehrphysiotherapeut (und hierbei zuständig für die praktische Ausbildung von Physiotherapeuten) und 2 Tage pro Woche freiberuflich als Heilpraktiker in eigener Praxis. Ich lebe alleine. Seit 2011 bin ich Mitglied der GCL (Gemeinschaft christlichen Lebens) und war dort in der Leitung der Diözesangemeinschaft knapp 4 Jahre tätig. Die Ausbildung zum geistlichen Begleiter absolvierte ich am Kardinal König Haus in Wien. Die ignatianische Spiritualität eignet sich aus meiner Sicht hervorragend sehr individuelle spirituelle Prozesse zu unterstützen, bewusst zu machen und ein „geistliches Feuer“ am Leben zu erhalten; dazu möchte ich beitragen. Die Bereiche Leib, Körper, Ausdruck, Begehren, Heilung und Sehnsucht liegen mir sehr am Herzen.

Barbara Steinbrinker

Ich bin 1962 in Hannover geboren und habe dort meine Kindheit und Schulzeit verbracht. Nach dem Jurastudium führten mich ein Masterstudium,  Einsätze in Projekten des Flüchtlingsdienstes der Jesuiten, aber auch der Beruf meines Mannes auf einen bunten Weg durch die Welt: ich habe in Hong Kong, Indien, den USA und immer wieder auch in Deutschland gelebt und gearbeitet. Mit meinem Mann und unseren drei Töchtern wohne ich derzeit am Genfer See – auch dies aber aller Voraussicht nach nur ein vorübergehender Wohnort.

Mein Glauben und meine Zugehörigkeit zur Kirche und meine Familie haben mir auf diesem Weg Halt und Konstanz gegeben.  Vor allem die Begegnung, das Gespräch und das Miteinander mit Menschen, die ebenfalls glaubend auf der Suche sind, haben mir dabei geholfen, die Beziehung zu Gott auch in Zeiten des Zweifelns nicht zu verlieren. Gerne möchte ich als selbst immer noch und immer wieder nach Gott Suchende anderen Begleitung bei ihrer Suche anbieten.

Hilmtrud Wendorff CJ

Jahrgang 1947, seit 1968 gehöre ich der Congregatio Jesu an. Bis 2008 unterrichtete ich am Maria-Ward-Gymnasium in Bamberg Mathematik, Religion und Dramatisches Gestalten. Ich habe mich in mehreren Frauengruppen und in der Klinikseelsorge engagiert, war Mitarbeiterin in unserem Zentrum Maria Ward und gehöre zum Advisory Board des NGO-Büros unserer Gemeinschaft bei der UN. Zuletzt leitete ich 6 Jahre lang das Noviziat der Mitteleuropäischen Provinz der CJ in Nürnberg. Hier gestalte ich auch jetzt zusammen mit einer jungen Mitschwester unsere Mitlebe-Kommunität für Orientierung und Begleitung suchende Jugendliche und Frauen.

Die Exerzitien sind für mich das kostbarste Geschenk unserer ignatianischen Spiritualität. Gerne möchte ich auch anderen Menschen Mut machen, sich auf diesen Weg zu einer tieferen Begegnung mit Gott und dem eigenen Menschsein und zu ungeahnter Freiheit einzulassen. Besondere Bedeutung gewonnen haben für mich dabei die Online Exerzitien und die Straßenexerzitien.

Marianne Willemsen

Geb. 1961, aufgewachsen in Xanten/Niederrhein, verheiratet, 2 Töchter, 14 und 19 Jahre. Nach dem Abitur 1980, Studium der Theologie in Bonn, Psychologie, Pädagogik, Soziologie und Germanistik in Köln. Abschluss als Diplom-Theologin 1986. Parallel dazu ehrenamtliches Engagement in unterschiedlichen Funktionen in der Katholischen-Studierenden-Jugend in Köln, u.a. als Leiterin von Exerzitien für Schülerinnen und Schüler, Besinnungstagen, etc.

Ausbildung Projektmanagement (Prolog GmbH Stuttgart), und Abschluss als Systemische Psychotherapeutin (IFW, Weinheim/HP).  Aufbaustudium CHANGE MANAGEMENT (EWA, Berlin): Viele Jahre hauptamtlich im kirchlichen Kontext tätig. Derzeit arbeite ich freiberuflich als Management- und Personaltrainerin und Spezialistin für Veränderungsmanagement.

Meine Erfahrung: Gott will, dass wir das Leben haben und es in Fülle haben. Nicht erst im Jenseits, sondern hier und jetzt, in beruflichen wie in privaten Lebenszusammenhängen. Und er weist uns den Weg: In den Texten des Evangeliums und den Erfahrungen vieler Menschen, die vor uns gelebt haben und mit uns leben. Einen Weg, der manchmal mühsam erscheint und oft genug den Mut erfordert, sich selbst loszulassen und IHM zu vertrauen; der uns aber zu einem versöhnten Frieden mit uns selbst und den Menschen, mit denen wir leben, führt  und tiefe Geborgenheit, quirlige Lebendigkeit und Freude schenkt, die  ich bisher nirgendwo anders gefunden und erlebt habe.

Michael Wolf

Ich wurde 1965 in Waldheim in Sachsen geboren und begann dort meinen inneren Weg mit Gott in der Evangelischen Kirche mit Liebe zur Freiheit des Menschen im Sinne von Martin Luther. Zur Römisch-Katholischen Kirche bin ich im Jahr 2000 vor meinem Postulat in der Benediktinerabtei in Münsterschwarzach konvertiert. Seit 2001 lebe und arbeite ich als Altenpfleger in Berlin.

Meine verschiedenen religiösen Erfahrungen habe ich 2010/11 in einer zweijährigen nebenberuflichen Ausbildung in Geistlicher Begleitung im Bildungshaus St. Michael am Brenner südlich von Innsbruck eingesammelt und vertieft. Seitdem begleitet mich immer wieder der Hl. Ignatius von Loyola mit seinem „Gott in allen Dingen finden“: In allen Kirchen und Orden, in allen Kulturen und Menschen, im Alltag und in der Vielfalt der Schöpfung und des Kosmos, in der Stille, im Yoga, in der Meditation und immer wieder im Gebet vor IHM.

Susanne Wübker

Jahrgang 1969, Pastoralreferentin des Bistums Osnabrück. Seit Anfang 2016 als Seelsorgerin auf der Ostfriesischen Insel Langeoog tätig.

Der Wort-Schatz der Heiligen Schrift und die Exerzitienspiritualität des Ignatius sind unermesslich wie der Sand am Meer. Sie bereichern mein Leben und Arbeiten, ob in der Gemeindepastoral oder in der Geistlichen Begleitung von Jungen und Alten, Suchenden und Glaubenden, Voraus-schauenden und Nach-denklichen.

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