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Jesuiten rufen zum Gebet auf

München - Die Jesuiten in Litauen, die zur Zentraleuropäischen Provinz der Jesuiten gehören, beobachten die jüngsten Entwicklungen in der Russland-Ukraine Krise mit großer Sorge. Ihr Provinzial, Pater Bernhard Bürgler, drückt seine Solidarität mit seinen Mitbrüdern und vor allem der ukrainischen Bevölkerung aus: „Angesichts der zunehmenden Spannungen in der Ukraine und an der russisch-ukrainischen Grenze möchten wir, die Jesuiten in Zentraleuropa, unsere Verbundenheit zum ukrainischen Volk ausdrücken. Wir verfolgen besorgt die angespannte Lage und nehmen die Sorgen der ukrainischen und europäischen Bevölkerung ernst. Wir möchten dem Aufrufen des Papstes folgen und für den Frieden in dieser Region und in ganz Europa beten, dass durch einen Dialog Kriegsdrohungen abgewendet werden können. Als Christen fühlen wir uns verpflichtet, die von Gott geschenkte Freiheit zu wahren und zu schützen. Deswegen beten wir, dass jede politische Handlung im Dienst der Menschlichkeit und des Zusammenhaltes steht.“

Die Lage spitzt sich weiter zu. Russland hat rund 130.000 Soldat*innen an der ukrainischen Grenze zusammengezogen, ein Teil davon befinden sich in Belarus, dem unmittelbaren Nachbarland von Litauen. Erst am Montagabend hatte Wladimir Putin die von der Ukraine abtrünnigen Gebiete, die sogenannten Volksrepubliken Donezk und Luhansk, anerkannt und erhebliche Truppenteile dorthin entsandt.

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