1 / 2

Jesuiten unterstützen "Christians for Future"

München/Nürnberg – Jesuitenprovinzial Bernhard Bürgler SJ unterstützt die Forderungen der „Christians for Future“ an Landeskirchen und (Erz-)Bistümer in Deutschland. Nächstenliebe und Bewahrung der Schöpfung müssten im Auge der Klimakrise zum Leitmotiv der Kirchenleitungen werden. Das Fortschreiten der Klimakrise zeigt, dass die bisherigen Maßnahmen auch innerhalb der kirchlichen Gemeinschaften nicht ausreichen. Auf dem Fundament von Verlautbarungen wie der päpstlichen Enzyklika Laudato Si’ oder dem EKD-Text 130 „Geliehen ist der Stern, auf dem wir leben“ fordert „Christians for Future“ von den Kirchenleitungen eine drastischere Umkehr im eigenen Handeln und ein klareres Zeugnis in Gesellschaft und Politik.

Ein 12-Punkte-Katalog legt dar, welche Maßnahmen seitens der Kirchen nötig sind, um Klimaneutralität in der eigenen Verantwortungssphäre sowie einen gesamtgesellschaftlichen Bewusstseinswandel voranzutreiben.

Zu den Unterstützerinnen und Unterstützern der Forderungen der „Christians for Future“ zählt auch P. Bernhard Bürgler SJ, Provinzial der Zentraleuropäischen Provinz der Jesuiten: „Zunehmend verstehe ich, was für eine Katastrophe Klimawandel und Artensterben für Schöpfung und Menschheit bedeutet. Insbesondere für die nachkommende Generation und die Armen dieser Welt, denen wir als Orden uns besonders verpflichtet fühlen. Und: Die Dinge entwickeln sich deutlich schneller als ursprünglich von der Wissenschaft angenommen und vorhergesagt. Im Sinne der Ordensleitlinien unterstütze ich deshalb alle Bemühungen für einen sozial gerechten und ökologisch nachhaltigen Umbau von Wirtschaft und Gesellschaft in jeder Hinsicht.“

„Christians for Future“ ist ein bundesweiter Zusammenschluss von Christinnen und Christen verschiedener Konfessionen, die sich als Teil der For-Future-Bewegung für Klimagerechtigkeit engagieren und sich der nachkommenden Generationen und Armen dieser Welt verpflichtet fühlen.

Partner