• Papst Franziskus: "Hoffe, dass viele Menschen den Reichtum der Spiritualität des Ignatius entdecken".
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Papst zum Ignatius-Gedenkjahr: Bekehrung geschieht im Dialog

Vatikanstadt (KNA) - Papst Franziskus hat den Beginn des "Ignatianischen Jahres 2021/2022" mit einer Videobotschaft gewürdigt. Jesuiten-Gründer Ignatius von Loyola (1491-1556) habe Christus in den Mittelpunkt seines Lebens gestellt, sagte das Kirchenoberhaupt in dem am Sonntagabend veröffentlichten Clip. Dies habe der Baske durch Unterscheidung geschafft.

Unterscheidung bedeute nicht immer, dass man von Anfang an erfolgreich sei. Es gehe vielmehr darum, aufzubrechen, in Bewegung zu bleiben und sich vom Heiligen Geist leiten zu lassen. Der Weg dieser Pilgerreise könne viele Wendungen haben, aber am Ende führe er zu Gott. Wichtig sei es, sich mithilfe der Mitmenschen immer wieder von Neuem zu bekehren. "Denn Bekehrung geschieht stets im Dialog", betonte der Papst.

Der Jesuitenorden, dem auch Franziskus angehört, erinnert 2021 und 2022 an die Bekehrung seines Gründers vor 500 Jahren. Offiziell eröffnet wurde das Gedenkjahr bereits am Donnerstag im spanischen Pamplona. Nach einer Schlacht vor der baskischen Stadt hatte sich der schwer verwundete Ignatius 1521 für ein geistliches Leben entschieden. Das Gedenkjahr endet am 31. Juli 2022, dem Todestag des Heiligen.

Mehr Infos unter: ignatius500

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