• Blick in den neuen Meditationsraum der Zukunftswerkstatt . © SJ-Bild/Reinhold Sigl
  • Feierlicher Gottesdienst mit Bischof Hermann Glettler in der Jesuitenkirche in Innsbruck. © SJ-Bild/Reinhold Sigl
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Zukunftswerkstatt der Jesuiten in Innsbruck eingeweiht

Innsbruck - Mit einem feierlichen Gottesdienst mit dem Innsbrucker Bischof Hermann Glettler und der Segnung der Räumlichkeiten durch den österreichischen Jesuiten-Provinzial P. Bernhard Bürgler SJ ist am vergangenen Wochenende die Zukunftswerkstatt im Jesuitenkolleg offiziell eröffnet worden. Anschließend gab es die Möglichkeit zur Besichtigung der neugeschaffenen Räumlichkeiten, die fünf Gästezimmer, eine große Wohn- und Essküche, einen Meditationsraum mit Blick auf den Jesuitengarten und einen Kreativraum umfassen. "Die Zukunftswerkstatt ist für mich vor allem ein Ort und Raum zum Hören: Hören auf mich selbst, hören auf meine Sehnsucht und hören auf die Nöte der Zeit und auf das Wort Gottes. Dieses dreifache Hören, dieser Dreiklang lässt mich nach und nach den Ruf vernehmen, der von Gott an mich ergeht, lässt mich die Spur meines Lebens erkennen und gibt mir den Mut und die Kraft, mein Leben zu leben", so der Provinzial bei der Eröffnung.

Die ersten Bewohner*innen der Zukunftswerkstatt aus Österreich, Deutschland, der Schweiz, Südtirol und sogar Polen sind bereis eingezogen, und mit einem Bergwochenende, Exerzitien und Urlaub & Spirit nach Maß wurde das Programm gestartet. "Dankbar blicken wir auf diese ersten Erfahrungen zurück. Trotz der außergewöhnlichen Umstände der Corona-Pandemie haben viele junge Menschen die Angebote in der Zukunftswerkstatt von Beginn an gerne wahrgenommen. Einige sind mit konkreten Lebensfragen zu uns gekommen und fanden in den schönen neuen Räumlichkeiten und der Gastfreundschaft der Kommunität im Jesuitenkolleg Raum für wichtige Fragen, Gedanken und Gespräche. Es gab großes Interesse an der Einführung in die gelebte ignatianische Spiritualität, wobei vor allem die Gemeinschaft, der gute Geist und die Offenheit in unserem Haus sehr geschätzt werden. Hier wird kein fertiges Gottesbild vermittelt. Jede und jeder kann kommen wie sie und er ist, wir bieten einen Rahmen für persönliches Suchen und Denken, alle Fragen können gestellt werden.”, so der Leiter der Zukunftswerkstatt, der deutsche Jesuitenpater Helmut Schumacher SJ.

Eine Zukunftswerkstatt SJ gibt es bereits seit 2016 auf dem Gelände der Phil.-Theol. Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt am Main. Über ihre Angebote informiert die Innsbrucker Zukunftswerkstatt unter www.zukunftswerkstatt-innsbruck.org

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