Begleiter*Innen

Wer begleitet Sie?

Die Begleiterinnen und Begleiter der Online-Exerzitien sind durch ihre Ausbildung, durch ihre berufliche Tätigkeit, durch ehrenamtliches Engagement und Erfahrung, insbesondere durch Erfahrung in Beratung oder Begleitung für diese Aufgabe qualifiziert. Vor allem aber ist ihnen der christliche Glaube und dessen Vertiefung ein existentielles Anliegen, obwohl sie selbst immer wieder auf der Suche sind. Mit Gebet und geistlichem Leben, zumal mit ignatianischer Spiritualität sind sie vertraut.

Viele der Begleitenden sind Ordensleute (vor allem Jesuiten und Schwestern der Congregatio Jesu - CJ) oder in pastoralen Berufen der Kirche tätig.

Alle Begleiterinnen und Begleiter nehmen diese Aufgabe neben ihrer beruflichen Tätigkeit ehrenamtlich wahr. Daher wechseln sie sich bei der Begleitung zu den verschiedenen Terminen von Online-Exerzitien ab und übernehmen bei einem Kurs in der Regel nur ein oder zwei Begleitungen.  Auf dieser Seite stellt sich nun unser ganzes Team vor. Darüber hinaus springen hier und da Einzelne auch nur ausnahmsweise ein.

Unsere Begleiter_Innen stellen sich vor

Thomas Bastar

Ich bin 1957 in Hamburg geboren und lebe dort heute zusammen mit meiner Ehefrau. Ich habe Philosophie, Literatur und Theologie studiert. Von Beruf bin ich Journalist, lange Zeit als Redakteur für Wochenzeitungen und Zeitschriften, jetzt als Freiberufler.

2012-2014 habe ich den GCL/SJ-Kurs für Exerzitienbegleitung und Geistliche Begleitung absolviert und bin seitdem als Geistlicher Begleiter und Exerzitienbegleiter tätig.

Seit rund 20 Jahren gehöre zur Gemeinschaft Christlichen Lebens (GCL) und je länger, umso mehr ist mir die ignatianische Spiritualität wichtig geworden. Von Ignatius von Loyola stammt der Satz: „Wenige Menschen ahnen, was Gott aus ihnen machen würde, wenn sie sich ihm ganz überließen.“ Ich versuche, selbst danach zu handeln, und freue mich, wenn ich andere dabei unterstützen kann, diesen Weg zu gehen.

Gunter Bös

Jahrgang 1963, verheiratet in einer deutsch-italienischen Ehe, eine Tochter; Studium der Klassischen Philologie und Promotion in Katholischer Theologie. Beruflich seit 1991 operative Tätigkeiten, Stabsfunktionen und Projektmanagement in der Wirtschaft, derzeit in der Personalleitung eines Unternehmens. Mitglied in der Gemeinschaft Christlichen Lebens (GCL), Ausbildung für Exerzitien und geistliche Begleitung bei SJ/GCL.

"Gott in allen Dingen suchen und finden" (Ignatius) - auch und gerade in den scheinbaren Banalitäten des Alltags in Familie, Beruf, Freizeit, das ist für mich eine Übung, die täglich immer wieder neue Überraschungen bereithält. Gerne möchte ich auch andere Menschen dabei begleiten.

Gudula Bonell CJ

Ich bin Sr. Gudula Bonell und Mitglied der Congregatio Jesu. Mein über 50-jähriges Ordensleben war immer spannend und abwechslungsreich, denn es hat mich im Dienst der Sendung vor die verschiedensten Herausforderungen gestellt. Während der 12 Jahre in Rumänien, wo ich als Formatorin am Wiederaufbau der dortigen CJ–Gemeinschaften mitarbeiten durfte, konnte ich in Wien bei P. Stefan Hofer SC die Exerzitienleiterausbildung machen. Eine weitere wichtige Erfahrung waren für mich die 10 Jahre in der ehemaligen DDR in Thüringen, wo ich vor allem in der Klinikseelsorge lernte, als Mensch beim Menschen von heute zu sein, mit ihm ein Stück Weg zu gehen, Freude und Hoffnung, Trauer und Angst mit ihm zu teilen. Seit Herbst 2019 bin ich neben meiner Aufgabe in der Ordensgemeinschaft in die Sorge für traumatisierte Flüchtlingsfrauen mit Kindern eingebunden, die in einer von unserer CJ angemieteten kleinen Gemeinschaftsunterkunft leben. „Das Ohr am Herzen Gottes und die Hand am Puls der Zeit". – Diese Maxime des ehemaligen Abtes von Einsiedeln Martin Werlen ermutigt mich, beides täglich neu zu üben.

Jörg Dantscher SJ

1941 in Greifswald geboren und in München aufgewachsen habe ich den Jesuitenorden als Schüler und dann als Student in München kennengelernt. 1963 trat ich in den Orden ein, machte die übliche Ausbildung mit Philosophie und Theologie in Pullach, München, Frankfurt und Tübingen. Dazwischen unterrichtete ich Mathematik und war Erzieher im Kolleg St. Blasien. Als Mitarbeiter und später in der Leitung des Heinrich Pesch Hauses in Mannheim, Ludwigshafen und des C.Pirckheimer-Hauses in Nürnberg war ich sehr gerne in der Bildungsarbeit, 1987 bis 2003 in der Ordensleitung und –verwaltung in München und schließlich zehn Jahre Pfarrer im Bankenviertel in Frankfurt. Seit 2014 arbeite ich in Nürnberg in unserer Missionszentrale mit.

Mein Leben lang habe ich sehr verschiedene Gruppen und Einzelne bei Exerzitien begleitet, in den letzten 15 Jahren auch in der Form der Exerzitien im Alltag.

Ludwig Dehez SJ

Ich bin Jahrgang 1948 und schon seit über 50 Jahren Jesuit. Nach mehreren Stationen in Franken, Berlin oder auch Trier, lebe ich nun in Köln im Friedrich Spee Haus. Dort unterstütze ich als Minister der Kommunität meinen Oberen.

Von 1990 - 1992 konnte ich an einer Ausbildung für Exerzitienbegleitung und Geistliche Begleitung teilnehmen und begleite seither jährlich immer wieder Exerzitienkurse oder Einzelexerzitien.  

Ulrike Englmann

Geboren wurde ich 1965 im mittelfränkischen Fürth, wo ich heute auch wieder lebe. Studiert habe ich zunächst Betriebswirtschaft, später Psychologie und Bildungswissenschaft. Meine Ausbildung zur geistlichen Begleiterin erhielt ich durch die Christusbruderschaft Selbitz.

Seit vielen Jahren arbeite ich jetzt als Traumatherapeutin und Trauerbegleiterin in eigener Praxis. Daneben coache ich Menschen in beruflichen Kontexten, in Wirtschaftsunternehmen, aber auch im kirchlichen Bereich.

Es ist mir eine herzliche Freude, Menschen auch in ihrer spirituellen Entwicklung begleiten zu dürfen. Das Leben geschieht und vollzieht sich in uns. Wir dürfen lernen, uns diesem Leben ganz und gar anzuvertrauen und der tiefen Stille in uns Raum zu geben.

M. Christiane Eschenlohr CJ

Geboren 1935 in München. Meine Ausbildung als Fachlehrerin für Hauswirtschaft, Handarbeiten und Werken, übte ich von 1957 bis 1974 aus. 1959 trat ich in den Orden der Maria -Ward-Schwestern in Augsburg ein; heute Congregatio Jesu, kurz CJ. Von 1970 – 76 habe ich am Theologischen Fernkurs in Würzburg teilgenommen und die MISSIO CANONICA erhalten. 

1974 begann ich ein Studium in Würzburg und schloss 1979 als „Dipl.-Päd. Univ.“ ab. Danach war ich Schulleiterin einer Fachakademie für Sozialpädagogik in Lindau und unterrichtete: Pädagogik, Psychologie und Heilpädagogik. 1990-99 wurde ich ordensintern mit einer Leitungsaufgabe betraut. 1988-91 nahm ich an der Ausbildung für Geistliche- und Exerzitienbegleitung teil und bin seitdem in diesen Bereichen tätig.

Sr. M. Anastasia Franz

Jahrgang 1974, Theologin, Zisterzienserin

Zu Beginn meines Studiums in Freiburg (CH) begegnete ich der  Spiritualität der Exerzitien, die mich nicht mehr losließ. Nach einer Ausbildung durfte ich zusammen mit dem Universitätsseelsorger meine ersten Exerzitien im Alltag begleiten. Nach einigen Jahren als Pastoralreferentin trat ich in das Kloster Mariastern-Gwiggen ein.

Es macht mir Freude, weiterhin mit Menschen unterwegs zu sein - auch im Rahmen von spirituellen Angeboten - und IHN zu jeder Stunde zu suchen und zu finden.

Rüdiger Funiok SJ

Jahrgang 1942, Gymnasium in Augsburg (dort in der GCL); 1962 Eintritt in den Jesuitenorden; 1973 Priesterweihe in München, Promotionsstudium in Pädagogik, Teilnahme an einem Exerzitienleiterseminar.

Ab 1981 Dozent und elf Jahre später Professor für Erwachsenenpädagogik und Kommunikationswissenschaft an der Hochschule für Philosophie in München, 2010 emeritiert.

Nun ist er Beauftragter für spirituelle Angebote an der Hochschule.

Sabine Gautier

Jahrgang 1980, verheiratet, zwei Kinder, aufgewachsen im Emsland, Theologiestudium in St. Georgen in Frankfurt am Main.

Seit 2006 bin ich Pastoralreferentin.

Bisher im Bistum Osnabrück: in der Frauenseelsorge und in der Pfarrei, später in der Citypastoral, sowie in der Rundfunk- und Öffentlichkeitsarbeit.

Seit Anfang 2020 im Erzbistum Hamburg für den Bereich Geschlechter. Beziehungen. Familien. Lebenswege.

Heribert Graab SJ

Geboren wurde ich 1933 in Krefeld. 1953 bin ich in die Gesellschaft Jesu eingetreten. Nach der Ausbildungs- und Studienzeit war ich dann 20 Jahre  Jugendseelsorger in der Katholischen Studierenden Jugend (KSJ) und im Erzbistum Köln, sowie Leiter eines Jugendzentrums. Darüber hinaus habe ich in dieser Zeit Exerzitien für verschiedene Zielgruppen, vor allem Schüler(innen) und junge Erwachsene angeboten. Anschließend war ich 22 Jahre lang Pfarrer einer Innenstadtgemeinde und Cityseelsorger in Göttingen. Mittlerweile bin ich im Ruhestand, betätige mich aber in verschiedenen pastoralen Engagements.

Manfred Grimm SJ

Manfred Grimm SJ, geboren 1992, ist gelernter Drucker. Das Abitur machte er auf dem zweiten Bildungsweg im Spätberufenenseminar St. Matthias in Wolfratshausen (Waldram).

Nach seinem Abitur ist er in das Noviziat der Geselschaft Jesu eingetreten. Nachdem er 2017 seine ersten Gelübde abgelegt hat, studiert er nun Philosophie und Kunstgeschichte in München.

Bernhard Grom SJ

Geboren bin ich 1936 in Tiengen/Südbaden. 1955 trat ich in die Gesellschaft Jesu ein. Nach Abschluss meiner Studien unterrichtete ich an der Hochschule für Philosophie in München Religionspädagogik und Religionspsychologie und war in der Weiterbildung von Religionslehrkräften tätig. Exerzitien gab ich zunächst für Schwesterngemeinschaften und Studierende, konzentrierte mich dann aber für einige Jahre auf Besinnungstage für Schulklassen. In den letzten Jahren gab ich einige Male Studierenden unserer Hochschule Exerzitien im Alltag und begleitete Frauen und Männer, die für diese Aufgabe ausgebildet werden. Im Übrigen arbeite ich in einem Münchner Pfarrverband als Seelsorgsmithilfe und bin Seelsorger in einem Hospiz.

Sr. Veronika Häusler

Geboren 1968 in Meitingen (Landkreis Augsburg), 1988 Abitur, Eintritt in die Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul in Augsburg. Ausbildung zur Krankenschwester und Tätigkeit in der Klinik, Studium Pflegemanagement an der KSFH München, Tätigkeit als Pflegedienstleitung; berufsbegleitend Studium Angewandte Theologie und Caritaswissenschaften (Passau).

Tätigkeit als Referentin an der Diözesanstelle Berufe der Kirche Augsburg; Grundkurs Geistliche Begleitung und Ausbildung in der Exerzitienbegleitung. Aktuell tätig als Pastorale Mitarbeiterin in einer Pfarrei und als Generalsekretärin in der eigenen Gemeinschaft.

Klaus Hagedorn

Klaus Hagedorn, geb. 1954, Studium der Kath. Theologie und Sozialwissenschaften; Lic. theol., Dipl. theol., Gymnasiallehrer; Pastoralreferent in der Diözese Münster von 1984 bis 2019; lange Jahre Hochschulseelsorger, sodann Cityseelsorger im FORUM St. Peter in Oldenburg, auch tätig in der Ehe-, Familien- und Lebensberatung sowie in Geistlicher Begleitung und Exerzitienarbeit; seit 2020 im Rentenstand; verheiratet, Vater dreier erwachsener Kinder und Großvater für vier Enkelkinder.

Vielfach steckt in meinem Suchen und Fragen mein Wunsch nach authentischem und gelingendem Leben; im Zentrum geht es dabei um jenes Lebensgeheimnis, das wir Gott nennen und das wirksam ist in allen Dingen; in keinem wohl so wie in Jesus von Nazareth, dem gottdurchlässigen Menschen schlechthin. An ihm wird sichtbar eine Lebensform, die aufs Ganze geht und Gott in allen Dingen und Verhältnissen zu finden sucht – und dabei den „Dreiklang“ der Bibel hört: Sich von Gott lieben zu lassen, ihn zu lieben und selbst den fernsten Nächsten zu lieben – „denn er ist wie du“.    

Gratia Hallhuber CJ

Ich bin Mitglied der Congregatio Jesu, habe viele Jahre Religionsunterricht  gehalten und war 10 Jahre lang Novitiatsleiterin der damaligen Münchner Provinz unserer Gemeinschaft. Viele meiner jungen Mitschwestern habe ich auch auf ihrem weiteren Weg begleitet. Seit nunmehr 40 Jahren gebe ich Exerzitien und biete Geistliche Begleitung an. Neben dieser Tätigkeit arbeite ich zur Zeit in unserem Archiv.

Dag Heinrichowski SJ

Ursprünglich aus Hamburg, brachte mich mein Philosophie- und Theologiestudium nach Frankfurt/Main, Uppsala und Stockholm, bevor ich dann im Herbst 2015 in das Noviziat der Jesuiten eintrat. Anschließend durfte ich für zwei Jahre in der außerschulischen Jugendarbeit am Canisius-Kolleg in Berlin mitarbeiten. Von 2019 bis zum Frühjahr 2021 habe  ich in Paris Theologie studiert. Nun werde ich im Oktober 2021 zum Priester geweiht und arbeite in Hamburg als Geistlicher Leiter der KSJ Hamburg. Immer wieder habe ich Gott als jemanden erlebt, der Überraschungen liebt.

Ruth Helfrich

geb 1959, verheiratet, drei erwachsene Kinder.

Von Beruf Krankenschwester mit Zusatzausbildung Gerontopsychiatrie,

Exerzitienbegleiterin und Geistliche Begleiterin, Ausbildung bei GCL und Jesuiten,

Weiterbildung in Kommunikation und Humor, sowie Gestaltpädagogik und heilende Seelsorge.

Petra Hiemetzberger CJ

Petra Hiemetzberger CJ wurde 1949 geboren. Ende der 1960er Jahre ist sie in die Schwesterngemeinschaft Congregatio Jesu eingetreten. Sie studierte Religionspädagogik und machte Ausbildungen zur Exerzitienleiterin und geistlichen Begleiterin.

13 Jahre lang wirkte Sr. Petra Hiemetzberger CJ im Kardinal-König-Haus in Wien, leitete dort unter anderem den Bereich "Spiritualität und Exerzitien". Nun lebt sie in Deutschland und leitet die Schwesternkommunität in Bad Reichenhall.

Monika Hirschauer

Dipl.theol, Dipl.soz.päd, Supervisorin, verheiratet, drei erwachsene Kinder, vier Enkelkinder

Lange Jahre geistliche Mentorin am Ausbildungszentrum für Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten der Diözese, danach 7 Jahre Klinikseelsorgerin, seit 1990 in der Exerzitienarbeit tätig, seit Januar 2020 Kirchliche Assistentin der GCL in der Erzdiözese München-Freising.

Getragen von der inneren Einstellung: auf Situationen antworten in dem Sinne „Tue, was gebraucht wird!"

Gundikar Hock SJ

Geboren 1936 und aufgewachsen in Berlin. Nach dem Abitur Studium der Romanistik und Latein an der FU Berlin und in Paris. 1962 Eintritt in das Noviziat der Jesuiten. Nach der Ausbildung (Philosophie- und Theologiestudium in München-Pullach und Frankfurt Sankt Georgen 1969 Priesterweihe.

Tätigkeiten: Mitarbeit in der action 365 (Darmstadt und Frankfurt); Krankenhausseelsorger in Göttingen; eigene Fortbildung als Meditations- leiter; Ausbildung von Exerzitienbegleitern; Spiritual am Priesterseminar in Hildesheim; gleichzeitig geistliche Begleitung und Exerzitientätigkeit. Immer wieder als Schriftsteller tätig. Hier vor allem von Interesse: Ignatianische Impulse, Band 16, "Vom Feuer ergriffen. Gebete aus dem Geist der Exerzitien." Echter Verlag GmbH, 2006

Inge Höpfl

67 Jahre alt, pensionierte Grundschullehrerin, drei erwachsene Kinder, zwei Enkelkinder, Mitglied der Gemeinschaft Christlichen Lebens, Ausbildung und Erfahrung in geistlicher Begleitung, Mitglied im Exerzitien-im-Alltag-Team des Hauses Werdenfels.

1984 habe ich meine ersten Exerzitien gemacht und festgestellt: Das war das Beste, was mir geschehen konnte! Seitdem übe ich mich darin, „Gott in allem zu suchen und zu finden“, den Alltag mit IHM zu leben und freue mich, andere bei ihrem Tasten und Suchen zu begleiten.

Josef Huber

Jahrgang 1952, verheiratet seit 1980, drei Kinder und zwei Enkel. 1972 Abitur; anschließend Studium der Theologie (Dipl.), der Allg. Pädagogik (M.A.), der Sozialkunde (Staatsex.) und der Philosophie (v. a. der Ethik). Seit 1978 war ich tätig im Bereich der Pädagogik, von 1979 bis 2016 war ich Lehrer und später Fachbetreuer an Beruflichen Schulen mit verschiedenen Unterrichtsfächern.

1998 absolvierte ich die Ausbildung für Exerzitien und geistliche Begleitung bei GIS. Seit dieser Zeit begleite ich Menschen bei Exerzitien und auf ihrem geistlichen Weg. Mittlerweile bin ich pensioniert und bilde Ethiklehrer in vielen Bereichsethiken aus. Seit meiner Jugendzeit wirke ich in Gruppen der Gemeinschaft Christlichen Lebens mit, habe für die GCL auch Kurse und Exerzitien abgehalten. Seit 2016 begleite ich Online-Exerzitien. Mir ist es ein großes Anliegen, Menschen zuzuhören, sie zu verstehen und zu versuchen ihnen zu helfen.

Veronika Jodlbauer

1956  geboren,  studierte ich nach dem Abitur zunächst Religionspädagogik, wechselte nach dem Grundstudium zur Sozialpädagogik. In Jugendarbeit und später mit  langzeitarbeitslosen Menschen war ich in diesem Bereich tätig. Der Wunsch nach theologischer Vertiefung ließ  mich berufsbegleitend Theologie im Fernkurs studieren, und die Ausbildungen  zur Exerzitien- und Geistlichen Begleiterin  und später zur Bibliodramaleiterin machen . Seit 1990 bin ich in verschiedenen Formen der Exerzitienbegleitung tätig, viele Jahre war ich dabei  hauptberuflich  Referentin für die Gemeinschaft Christlichen Lebens (GCL).  Seit 2015 arbeite ich im Exerzitienhaus Schloss Fürstenried, zunächst als Fachreferentin für Exerzitien, mittweile als Leiterin des Exerzitienbereichs. Meine geistliche Heimat ist die GCL, zu der ich schon lange gehöre.  Wenn ich die Grundmotivation meiner Arbeit zu benennen versuche:  Ich habe den Wunsch,  einen Raum zu eröffnen, in dem Gott das Herz der Menschen berühren kann.

Angelika Kamlage

Jahrgang 1967, Soziologin, Geistliche Begleiterin, Fotografin, Initiatorin der espresso.church, verheiratet, zwei erwachsene Söhne und immer auf der Suche nach Gottes Wirken im Alltag. Ich gehe neugierig mit offenen Augen durch die Welt und lasse ich mich gerne von Gott bei den Menschen überraschen und berühren.

Beruflich biete ich Seminare zur Resilienz und Traueraufarbeitung sowie Auszeit- und Exerzitientage an. Ich begleite und coache kirchliche Gruppen auf der Suche nach den Wegen ins Heute. Exerzitien im Internet begleite ich seit 2012. Seit 2020 bin ich bei den online-exerzitien dabei.

Die Sehnsucht in mir spüren. Mich von Gott finden lassen. Wir sind alle Suchende im Leben. Mir ist wichtig mit Menschen Wege zu gehen, zuzuhören, sich berühren und überraschen zu lassen und dabei die Gottesspur im Leben zu suchen und zu finden.

Magdalena Klapper-Rybicka

Jahrgang 1973, verheiratet, zwei Kinder (2003 und 2006), geboren und aufgewachsen in Krakau (Polen), Studium und Doktorat in Informatik. Seit 2000 lebe ich in der Schweiz und arbeite als Mathematikerin in der Versicherungsbranche.  Von 2014 bis 2018 absolvierte ich den ökumenischen Lehrgang "Ignatianische Exerzitien und geistliche Begleitung" von Lassalle Haus und Universität Freiburg, mit einem MAS-Abschluss.

Die Exerzitien sind ein bewährter Weg um mit Gott im Gespräch zu bleiben und auf sein Wirken achtsam zu sein. Ignatianische Spiritualität ist für mich über Jahre zu einer praktischen Lebenshilfe geworden, zu einem inneren Kompass, der mich durch die Freuden und Sorgen des Alltags begleitet. Ich freue mich die anderen Menschen auf dem Exerzitienweg begleiten zu dürfen.

Martin Klinkosch

Jahrgang 1983, verheiratet, 1 Kind.

Nach Abitur und Zivildienst in einem Hospiz habe ich in Frankfurt a. M. und München katholische Theologie und Philosophie studiert, und war ein Jahr lang Mitglied der kontemplativen Hausgemeinschaft von Haus Gries (Oberfranken). Momentan bin ich Projektmitarbeiter für den Ökumenischen Kirchentag 2021 in Frankfurt am Main.

Markus Laier SJ

Jahrgang 1934, seit 1953 Jesuit und seit 1965 Priester. Aufgabenbereiche seitdem: 20 Jahre Lehrer am Jesuitenkolleg Sankt Blasien (Religion, Mathematik und Sport), seit 1986 freigestellt für Exerziten, Geistliche Begleitung und Meditation. Ausbildung als Lehrer für Eutonie („Rhythmus-Atem-Bewegung“). Von 2009-2018 Oberer der Jesuitenkommunität Pedro Arrupe in Unterhaching, sowie Seelsorger und Kirchenrektor im Altenwohnheim der Barmherzigen Schwestern. Da standen Glaubensgespräche mit den Senioren an erster Stelle. Seit Herbst 18 bin ich hier im Berchmanskolleg als „Kooperator”, d.h. ich springe ein für den Gottesdienst bei verschiedenen Schwestern oder in der Klinik, vor allem bin ich gern und öfters im Sprechzimmer zu St. Michael, wo immer viel „Betrieb“ herrscht.

Catrin Ulrike Lerch

Ich bin 1972 geboren, nicht verheiratet und habe keine Kinder.

Nach der Ausbildung zur Erzieherin und einigen Berufsjahren, habe ich Praktische Theologie studiert und als Diplom-Religionspädagogin abgeschlossen.

Danach habe ich 18 Monate in Taizé mitgelebt - eine vor allem auf geistig und spiritueller Ebene sehr bereichernde und prägende Zeit für mich. Dort habe ich auch meine ersten Exerzitienerfahrungen mit ignatianischen Schweigeexerzitien gemacht und erfahren dürfen wie sehr Gott mich auf meinem Lebensweg begleitet. Neben der ignatianischen Spiritualität ist es vor allem auch ein Satz von Frère Roger, der mich seitdem begleitet. „Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast, und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.“ Diese Einfachheit des Glaubens fasziniert mich immer wieder, weil sie zeigt, dass es nicht viel braucht um den eigenen Glauben zu lebe und zu gestalten. Was es aber braucht ist den Mut den ersten Schritt zu gehen und sich auf das Leben mit Gott einzulassen. Dabei möchte ich Menschen begleiten und unterstützen.

Seit 2005 arbeite ich im pastoralen Dienst in einer Gemeinde des Bistums Limburg. Meine Fortbildung zur Geistlichen Begleiterin habe ich 2020 beim TPI in Mainz abgeschlossen und bin sehr dankbar diese Aufgabe nun wahrnehmen zu dürfen.

Jonas Linz SJ

Ich bin Jahrgang 1993 und komme aus dem Frankenland. Bevor ich 2016 in den Jesuitenorden eingetreten bin, habe ich Agrabiologie studiert.

Nach dem Noviziat bin ich nun nach München gezogen, lebe hier in einer Kommunität für junge Jesuiten und studiere an der Münchener Jesuiten-Hochshcule für Phiolospie.

Ich freue mich jetzt darauf, mit den Online-Exerzitien ein wenig Begleit-Erfahrung sammeln zu können.

Fabian Loudwin SJ

Geboren bin ich 1980. Ich habe Zivildienst in einer Hochschulgemeinde gemacht, anschließend in einem Jahr Griechisch und Hebräisch nachgelernt, um dann Theologie in Tübingen zu studieren. 2005 bin ich in den Jesuitenorden eingetreten. Nach dem Noviziat und den ersten Gelübden habe ich für zwei Jahre Philosophie in München studiert. Danach arbeitete ich zwei Jahre in der verbandlichen Jugendarbeit und der Schulseelsorge des Canisiuskollegs in Berlin mit. Darauf folgten vier Jahre des Theologiestudiums in Madrid, Spanien. im Herbst 2015 zog ich nach Frankfurt/Main um, um dort Sankt Ignatiusgemeinde mitzuarbeiten. Nach meinem Tertiat in Mexiko lebe ich nun in Hamburg und arbeite als Krankenhausseelsorger.

In den Exerzitien ist es für mich immer wieder neu wichtig, meine persönliche Beziehung zu Gott erneuern, zu vertiefen und ihn immer wieder neu kennen zu lernen.

Esther Menge

Ich bin 1954 geboren und verheiratet. Wir haben eine Tochter und zwei Enkel.

Ich bin katholische Theologin und habe als solche in einer Pfarrei in der Schweiz gearbeitet. Seit Sommer 2019 bin ich pensioniert.

Seit langer Zeit ist mir die ignatianische Spiritualität lieb. Sie ist gut in ein Leben als verheiratete Frau übersetzbar. Regelmäßig mache ich selber Exerzitien. Die Ausbildung als geistliche Begleiterin machte ich bei der GIS und in einem spirituellen Zentrum der Jesuiten bei Lyon (Châtelard). Seit vielen Jahren bin ich auch Mitglied der Gemeinschaft christlichen Lebens (GCL).

Online-Exerzitien faszinierten mich schon immer. Sie bieten ganz eigene Möglichkeiten und sind eine wichtige und zeitgemäße Form von Seelsorge.

Marianne Milde CJ

Mitglied der Congregatio Jesu seit 1992.  Zuvor in der GCL in die ignatianische Spiritualität hineingewachsen und für die Exerzitienbegleitung ausgebildet.

Als Referentin 7 Jahre in der Jugend-GCL, 9 Jahre im Katholischen Frauenbund in der Diözese Augsburg, später in Günzburg, Neuburg, Hannover und Wien in Sozialarbeit und Geistlicher Begleitung tätig. Seit 6 Jahren wieder in Augsburg, Im Fachbereich Gottgeweihtes Leben in Teilzeit und ehrenamtlich im Netzwerk Ökumenischen Forum Christlicher Frauen in Europa (ÖFCFE) und anderen Frauenverbänden engagiert.

Beate Neuberth CJ

Als überzeugte Fränkin bin ich – Sr. Beate Neuberth CJ, Jahrgang 1941 – nach 12 Jahren im „Ausland“ (Niedersachsen und Rheinland-Pfalz) nach Bamberg zurückgekehrt. Sehr dankbar bin ich für die reichen Erfahrungen in Hannover und Mainz. Jetzt bin ich froh, dass ich keine Leitungsverantwortung mehr habe. Einen Teil meiner Zeit verbringe ich als begeisterte Initiatorin der Kirchenpräsenz in unserer Institutskirche; weiterhin übertrage ich Archivbücher in der deutschen Schrift in den Laptop und hüte unsere Pforte.

Von Haus aus bin ich Volksschullehrerin, hatte die Gnade den Exerzitienleiterkurs bei IMS zu absolvieren. Einzelexerzitien begleite ich sehr gerne; Online-Exerzitien sind neu für mich, bin jedoch neugierig auf diese neue Erfahrung.

Christiane Paar

Geboren 1969 in Siegen, Studium der Anglistik, Germanistik, kath. Theologie und Deutsch als Fremdsprache in Siegen und Bonn, Volontariat und Anstellung im Buchhandel, lange Jahre Unterrichtstätigkeiten im Bereich Deutsch als Fremdsprache (besonders Integrationskurse), seit 2017 Fachbereichsleiterin für Deutsch an einer Volkshochschule.

Ich bin verheiratet, habe zwei Kinder (geb. 2001 und 2004) und lebe im Rheinland bei Bonn. Seit 2012 bin ich Gefährtin der Congregatio Jesu. (Die Gefährtinnen sind eine Laiengemeinschaft des Ordens).

Die ignatianische Spiritualität habe ich 2008 kennengelernt. Dass sie alltagstauglich und tief zugleich ist, schätze ich sehr als Wegmarken meiner eigenen Glaubenssuche. Seit einigen Jahren begleite ich regelmäßig Exerzitien im Alltag.

Elisabeth Paukner

Jahrgang 1962, verheiratet, keine Kinder

Dipl. Theologin, Pastoralreferentin, tätig in Haus Werdenfels als theol.-päd. Referentin und stellvertretende Direktorin

Bankfachwirtin, Master of Social Work,

Ausbildung in Geistlicher Begleitung und Exerzitienbegleiterin

Seit 2003 als geistliche Begleiterin tätig

Zusatzausbildungen: Biografiearbeit  und NLP Practitioner

Was bedeutet geistliche (Lebens-) Begleitung für mich?

Weggefährtin sein, für Menschen, die einfach anhalten im Getriebe des Alltags und zur Ruhe kommen, die ihre eigene Lebenssituation bewusst wahrnehmen und neu entdecken wollen, was sie leben lässt, was ihre Wurzeln, ihr Fundament, ihr Glück, ihre Beziehungen, ihren Glauben ausmacht. Mitgehen und Resonanz geben, wenn Menschen entdecken, dass Jesu Leben ihr Leben verändern kann und sie ein mehr an innerer Freiheit, Versöhnung oder Heilung von Verletzungen erfahren.  Menschen unterstützen, dass sie befähigt werden, Gott, die Mitmenschen und sich selbst mehr zu lieben.

Dazu beitragen, dass die/der Begleitete unterscheiden lernt, was dieser Liebe und damit dem Leben dient, was sie/ihn behindert und wie sie/er hinfindet zu tragfähigen Entscheidungen aus dem Glauben. Letztendlich geht es darum wie eine Hebamme dazu zu helfen, immer mehr Mensch zu werden und im eigenen Lebensalltag „Gott zu suchen und zu finden in allen Dingen“ (Ignatius von Loyola)

Felix Polten

Geboren wurde ich 1983 in Frankfurt am Main. Nach Abitur und Zivildienst begann ich das Theologiestudium an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen. Nach dem Diplom trat ich 2010 in das Noviziat der Gesellschaft Jesu ein, anschließend arbeitete ich zwei Jahre in Berlin am Canisius Kolleg. Daran schlossen sich zwei Jahre beim Jesuiten Flüchtlingsdienst in der Demokratischen Republik Kongo und in Berlin an. Ende 2016 bin ich aus der Gesellschaft Jesu ausgetreten und arbeite nun als Lehrer für Katholische Religion in Berlin.

Seit meinem Studium mache ich selbst Exerzitien, und seit meiner Zeit am Canisius Kolleg begleite ich verschiedene Formen von Exerzitien, so auch die Online-Exerzitien. Exerzitien als geschenkte Zeit mit Gott waren für mich immer sehr wichtig, wie es generell das Gebet als Zeit mit Gott ist. Beten hat für mich viel mit Erinnerung zu tun. Erinnerung an meine Familie und meine Heimat, wenn ich abends das Gute-Nacht-Gebet bete, das mir meine Eltern als Kind beigebracht haben. Erinnerung an die Gemeinschaft der Schwestern und Brüder im Herrn über die eigenen Familienbande hinaus, wenn ich das Vater unser bete. Erinnerung an die Anliegen meiner Mitmenschen und der Menschheit als ganzer im Bitt- und Segensgebet. Erinnerung an Jesus Christus, und wo und wie er gelebt hat, in der Betrachtung. Erinnerung an die Wohltaten Gottes, die er mir schenkt und weiterhin schenken möchte im Examen. Gebet als Erinnerung, dass ich mein Leben nicht alleine lebe, sondern Gott es mit mir lebt; und durch die Erinnerung den Alltag von dieser Erinnerung durchdringen lassen in der Hoffnung, dass dieser selbst zum Gebet wird und ich in ihm selber zur Erinnerung an Gott und seine Verheißung werde.

Karin Reinmüller

Ich bin 1967 geboren, geschieden, habe Physik studiert, dann erst als Wissenschaftlerin und anschließend viele Jahre in der Software-Entwicklung gearbeitet. Ab 2011 habe ich noch einmal studiert, Theologie, und bin jetzt Pfarreiseelsorgerin in der Schweiz.

Die Sehnsucht nach Gott, sowie Ignatius und seine Weise, Gott näher zu kommen, lassen mich seit langem nicht los. Weil ich glaube, dass Gott sich von jeder (und jedem) gern finden lassen möchte, begleite ich gerne die Online-Exerzitien.

Roland Rossnagel

Geboren 1955 in Neckarsulm, nach dem Theologiestudium in Tübingen und Münster 1983 Priesterweihe, früher Spiritual im Priesterseminar in Rottenburg und am Hochschulkonvikt in Tübingen, seit 2014 Pfarrer am Deutschordensmünster in Heilbronn.

Das Exerzitienseminar bei der Gemeinschaft Christlichen Lebens brachte die große Wende in meinem Leben. Jesus Christus zeigte sich mir so, dass ich es endlich merkte. Hildegard Ehrtmann war treue Zeugin und behutsame Begleiterin meines Weges.

Unendlich dankbar für diese mir geschenkte Erfahrung tue ich gern den Dienst der Begleitung, damit auch andere auf ihre Weise Christus in ihrem Leben entdecken.

Elaine Rudolphi

Jahrgang 1970. Theologin, virgo consecrata und immer noch neugierig auf den je größeren Gott.

Nach vielen Jahren Tätigkeit auf der Europaebene des Jesuitenordens in Brüssel, arbeite ich zZ in einer norddeutschen Großstadt in der Seelsorge und Erwachsenenbildung.

Mir ist wichtig, daß Menschen Gott suchen und finden können. Exerzitien sind in Ignatius' eigenen Worten da „doch das Allerbeste, was ich in diesem Leben denken, verspüren und verstehen kann“, wenn es darum geht, die Gottesspur im eigenen Leben zu suchen, zu finden, wachsen und vertiefen zu lassen.

Angelika Scholz

Im Oktober 1967 wurde ich im Rheinland geboren und wuchs dort auch auf. Nach dem Abitur studierte ich in Bonn und Freiburg katholische Theologie und Französisch. Seit Ende der 90er Jahre lebe ich in Oberschwaben, wo ich als Lehrerin an einem Gymnasium arbeite und seit einigen Jahren auch in der Aus- und Fortbildung von Religionslehrerinnen und -lehrern tätig bin. Ich bin alleinstehend.

Während meines Studiums lernte ich in der Hochschulgemeinde ignatianische Exerzitien kennen. Heute - nach zwanzig Jahren regelmäßigen Exerzitien - fasziniert es mich immer noch neu, Gott in allen Dingen, in meinem Alltag mit Arbeit und Beziehungen, in meinem Glück aber auch in den dunklen Seiten meines Lebens zu suchen und zu finden. Im Jahr 2002/2003 habe ich eine Ausbildung zur Begleitung von Exerzitien im Alltag gemacht und seitdem immer wieder an unterschiedlichen Orten Menschen auf ihrer je eigenen Suche nach Gott in ihrem Leben begleitet.

Robert Seidler

Ich (Jahrgang 1970) wurde an den Theaterhochschulen Frankfurt und Rotterdam zum Bühnentänzer (mit Nebenfach Schauspiel) ausgebildet.  Schon früh wollte ich auf diese Weise innere Prozesse sichtbar über meinen Körper auf die Bühne bringen. Es folgten einige Engagements an deutschen Theatern (zuletzt Staatstheater am Gärtnerplatz). Wegen gesundheitlichen Problemen musste ich im 30. Lebensjahr die Bühnenkariere aufgeben und bin seither Physiotherapeut für chirurgisch versorgte Patienten einer Klinik, Lehrphysiotherapeut (und hierbei zuständig für die praktische Ausbildung von Physiotherapeuten) und 2 Tage pro Woche freiberuflich als Heilpraktiker in eigener Praxis. Ich lebe alleine. Seit 2011 bin ich Mitglied der GCL (Gemeinschaft christlichen Lebens) und war dort in der Leitung der Diözesangemeinschaft knapp 4 Jahre tätig. Die Ausbildung zum geistlichen Begleiter absolvierte ich am Kardinal König Haus in Wien. Die ignatianische Spiritualität eignet sich aus meiner Sicht hervorragend sehr individuelle spirituelle Prozesse zu unterstützen, bewusst zu machen und ein „geistliches Feuer“ am Leben zu erhalten; dazu möchte ich beitragen. Die Bereiche Leib, Körper, Ausdruck, Begehren, Heilung und Sehnsucht liegen mir sehr am Herzen.

Christoph Soyer SJ

Christoph Soyer SJ ist 1969 in Weilheim/Oberbayern geboren und nach einer Gärtnerlehre und dem Studium der Sozialarbeit und Philosophie 1999 in den Jesuitenorden eingetreten. Er hat in der Jugendarbeit gearbeitet und war in der Pfarrseelsorge tätig. Nach einem psychologischen Aufbaustudium in Chicago leitete er von 2011 bis 2017 die Katholische Glaubensinformation des Erzbistums Berlin. Seit Mai 2017 ist er Ausbildungsdelegat, außerdem ist er für das Formation Centre Munich verantwortlich und Oberer der Kommunität Aloisius Gonzaga.

Christian Troll SJ

geb. 1937 in Berlin ist ein deutscher Theologe, Islamwissenschaftler und Jesuitenpater. Studium der Philosophie und Theologie, anschließend der Arabischen Sprache. 1966-1976 Studium der Sprachen Urdu und Persisch sowie Promotion im Fach ‚Geschichte des Islam in Südasien‘ an der School of  Oriental and African Studies, London University.

1976 -1988 Professor für islamische Studien am Vidyajyoti Institute of  Religious Studies in Neu-Delhi, anschließend bis 1993 Senior Lecturer am Centre for the Study of Islam and Christian-Muslim Relations an der University of Birmingham und danach bis 1999 Professor für Islamische Institutionen am Päpstlichen Orientalischen Institut. Von 1988-1997 unterrichtete P. Troll jeweils 1-2 Monate im Jahr als Gastprofessor an der islamisch-theologischen Fakultät der Universität Ankara über den Glauben und die Glaubenspraxis der katholischen Christen Seit Ende 1999 Leiter des christlich-islamischen Forums der katholischen Akademie in Berlin. 2001 Honorarprofessor an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt am Main. Seit 2007 emeritiert.

Troll war bis 2005 zwölf Jahre Mitglied der Päpstlichen Kommission für religiöse Beziehungen zu den Muslimen, welche Teil des Päpstlichen Rates für den Interreligiösen Dialog (PCID) ist. Profilierter Kenner des Islam. Ferner war Troll bis 2014 Mitglied der Unterkommission der Deutschen Bischofskonferenz für den Interreligiösen Dialog und ist weiterhin Berater der bischöflichen Arbeitsstelle CIBEDO; sowie Ehrenmitglied der Christlich-Islamischen Gesellschaft, Köln.

Beim Studium der Sprachen und Kulturen der Muslime in verschiedenen Kontexten ging  es P. Troll letztlich immer um die persönliche Begegnung und Bereicherung sowie um die gemeinsame Suche nach Gott und die Erfüllung seines hl. Willens in unserem Leben. seinem hl. Willen .

Seit 2015 befasst sich P. Troll mit religiös suchenden Menschen aus dem Mittleren Osten. Er bietet auf Anfrage eine gründliche Einführung in Lehre und Praxis des katholischen Glaubens an. Dieses Katechumenat führt gegebenenfalls zum Empfang der hl. Taufe und damit zur Aufnahme in die katholische Kirche.  

Hilmtrud Wendorff CJ

Jahrgang 1947, seit 1968 gehöre ich der Congregatio Jesu an. Bis 2008 unterrichtete ich am Maria-Ward-Gymnasium in Bamberg Mathematik, Religion und Dramatisches Gestalten. Ich habe mich in mehreren Frauengruppen und in der Klinikseelsorge engagiert, war Mitarbeiterin in unserem Zentrum Maria Ward und gehöre zum Advisory Board des NGO-Büros unserer Gemeinschaft bei der UN. Zuletzt leitete ich 6 Jahre lang das Noviziat der Mitteleuropäischen Provinz der CJ in Nürnberg. Hier gestalte ich auch jetzt zusammen mit einer jungen Mitschwester unsere Mitlebe-Kommunität für Orientierung und Begleitung suchende Jugendliche und Frauen.

Die Exerzitien sind für mich das kostbarste Geschenk unserer ignatianischen Spiritualität. Gerne möchte ich auch anderen Menschen Mut machen, sich auf diesen Weg zu einer tieferen Begegnung mit Gott und dem eigenen Menschsein und zu ungeahnter Freiheit einzulassen. Besondere Bedeutung gewonnen haben für mich dabei die Online Exerzitien und die Straßenexerzitien.

Marianne Willemsen

Geb. 1961, aufgewachsen in Xanten/Niederrhein, verheiratet, 2 Töchter, 14 und 19 Jahre. Nach dem Abitur 1980, Studium der Theologie in Bonn, Psychologie, Pädagogik, Soziologie und Germanistik in Köln. Abschluss als Diplom-Theologin 1986. Parallel dazu ehrenamtliches Engagement in unterschiedlichen Funktionen in der Katholischen-Studierenden-Jugend in Köln, u.a. als Leiterin von Exerzitien für Schülerinnen und Schüler, Besinnungstagen, etc.

Ausbildung Projektmanagement (Prolog GmbH Stuttgart), und Abschluss als Systemische Psychotherapeutin (IFW, Weinheim/HP).  Aufbaustudium CHANGE MANAGEMENT (EWA, Berlin): Viele Jahre hauptamtlich im kirchlichen Kontext tätig. Derzeit arbeite ich freiberuflich als Management- und Personaltrainerin und Spezialistin für Veränderungsmanagement.

Meine Erfahrung: Gott will, dass wir das Leben haben und es in Fülle haben. Nicht erst im Jenseits, sondern hier und jetzt, in beruflichen wie in privaten Lebenszusammenhängen. Und er weist uns den Weg: In den Texten des Evangeliums und den Erfahrungen vieler Menschen, die vor uns gelebt haben und mit uns leben. Einen Weg, der manchmal mühsam erscheint und oft genug den Mut erfordert, sich selbst loszulassen und IHM zu vertrauen; der uns aber zu einem versöhnten Frieden mit uns selbst und den Menschen, mit denen wir leben, führt  und tiefe Geborgenheit, quirlige Lebendigkeit und Freude schenkt, die  ich bisher nirgendwo anders gefunden und erlebt habe.

Michael Wolf

Ich wurde 1965 in Waldheim in Sachsen geboren und begann dort meinen inneren Weg mit Gott in der Evangelischen Kirche mit Liebe zur Freiheit des Menschen im Sinne von Martin Luther. Zur Römisch-Katholischen Kirche bin ich im Jahr 2000 vor meinem Postulat in der Benediktinerabtei in Münsterschwarzach konvertiert. Seit 2001 lebe und arbeite ich als Altenpfleger in Berlin.

Meine verschiedenen religiösen Erfahrungen habe ich 2010/11 in einer zweijährigen nebenberuflichen Ausbildung in Geistlicher Begleitung im Bildungshaus St. Michael am Brenner südlich von Innsbruck eingesammelt und vertieft. Seitdem begleitet mich immer wieder der Hl. Ignatius von Loyola mit seinem „Gott in allen Dingen finden“: In allen Kirchen und Orden, in allen Kulturen und Menschen, im Alltag und in der Vielfalt der Schöpfung und des Kosmos, in der Stille, im Yoga, in der Meditation und immer wieder im Gebet vor IHM.

Susanne Wübker

Jahrgang 1969, Pastoralreferentin des Bistums Osnabrück. Seit Anfang 2016 als Seelsorgerin auf der Ostfriesischen Insel Langeoog tätig.

Der Wort-Schatz der Heiligen Schrift und die Exerzitienspiritualität des Ignatius sind unermesslich wie der Sand am Meer. Sie bereichern mein Leben und Arbeiten, ob in der Gemeindepastoral oder in der Geistlichen Begleitung von Jungen und Alten, Suchenden und Glaubenden, Voraus-schauenden und Nach-denklichen.

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